Depression Dog
Rezepte mit Chicago Hot Dog
Der Depression Dog geht der Version mit sieben Toppings voraus. In den 1930er Jahren verkauften Chicagoer Hotdog-Stände eine abgespeckte Version: Senf, Zwiebeln, Relish und Sport-Peppers, mit Pommes frites obendrauf oder im Papier daneben eingewickelt. Gene & Jude's in River Grove serviert ihn noch immer so. Keine Tomaten, kein Gurkenstäbchen, kein Selleriersalz. Die Pommes sind Teil des Gerichts, keine Beilage.
Vorbereitungszeit
5 min
Kochzeit
15 min
Portionen
2
Schwierigkeit
Einfach
Zutaten
- 2 Frankfurter aus reinem Rindfleisch, Naturdarm
- 2 Hotdog-Brötchen mit Mohnsamen
- 2 TL gelber Senf
- 2 EL neongrünes Chicago-Relish
- 2 EL weiße Zwiebeln, fein gehackt
- 4 Sport-Peppers
- Pflanzenöl zum Frittieren
- 2 mittelgroße Kartoffeln, in dünne Pommes geschnitten (oder tiefgefrorene gewellte Pommes frites)
- Salz
Zubereitung
Die Kartoffeln in Öl bei 180°C goldbraun frittieren, etwa 4 bis 5 Minuten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort salzen. Bei Gene & Jude's sind die Pommes gewellt geschnitten. Dünner Schnitt funktioniert genauso gut.
Während die Pommes kochen, einen Topf Wasser zum leichten Köcheln bringen und die Frankfurter 5 bis 6 Minuten erhitzen.
Die Brötchen kurz über dem Topf dämpfen: 30 Sekunden jedes reichen aus.
Den Hotdog ins Brötchen legen. Senf auftragen, dann Relish, dann gehackte Zwiebeln. Sport-Peppers obendrauf legen.
Die heißen Pommes direkt auf den angemachten Hotdog stapeln, das Brötchen füllen und häufen. In Wachspapier einwickeln, um alles zusammenzuhalten. Sofort essen, bevor das Papier weich wird.
Tipps
Die Pommes und der Hotdog werden zusammen gegessen. Einen Bissen nehmen, der beides erfasst. Die heißen Pommes, die im Papier gegen Senf und Relish dampfen, sind das gesamte Erlebnis. Das ist kein Hotdog mit Pommes als Beilage: Die Pommes sind strukturell.